Mono

Mono
2013/2014, mixed media, Größe variabel / size variable

Mono handelt von der Entlarvung des Bildes einer unberührten, perfekten Natur als Illusion. Ein Pigmentdurck hinter Acrylglas zeigt eine Berglandschaft, bei der die Gipfel nicht mehr vorhanden sind. Sie wurden herausgetrennt und als stark vergrößerte Pigmentdrucke vor und neben das Landschaftbild in den Ausstellungsraum gestellt. Sie sind um 90 Grad gedreht und an fiktiven Höhenlinien in einzelne Objekte zerschnitten. So ergibt sich eine neue Felsformation, bei der die ehemals höchsten Bergschichten ganz unten stehen, und die niedrigsten am weitesten oben herausragen. Die einzelnen Teile bilden jedoch keine neue Einheit, manche der Formen liegen am Boden oder zeigen mit der weißlackierten Rückseite zur Betrachter_Inn. Die Folgen der Eingriffe des Menschen in die Natur werden hier sichtbar.
Der Film, welcher auf ein trianguliertes Landschaftsmodell projiziert wird, handelt von der Vermessung der Landschaft, einer Methode, die der Mensch benutzt der Natur habhaft zu werden.